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9 Woche - Schon zwei Monate Klosterzeit

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Diese Woche besuchten wir Pater Franz in seiner Pfarrei in Vorchdorf. Pater Franz zeigte uns sein Pfarrhaus mit einem schönen Pfarrhof und seine Kirche. Eine Jause gab es dann auch noch für uns. Davor schauten wir uns noch jeweils die Kirche von Sattledt und Lindach an.   Lindach Sattledt Am Samstag machten wir dann noch einen Ausflug zum Kloster Seitenstetten, das ist ebenfals ein Benediktiner Stift.   Stiftskirche Seitenstetten Kloster Seitenstetten Ansonsten war es eine normale Woche im Kloster, nur liturgisch mit dem Fest „Bekehrung des Apostels Paulus“ gab es noch eine kleine Besonderheit.   Wie geht es mir nach zwei Monaten im Kloster?   Im G roßen und Ga nzen geht es mir sehr gut, auch wenn ich manchmal M ühe habe aus dem Bett zu kommen. Es ist schon eine große Umstellung JEDEN Tag um die gleiche Uhrzeit aufzustehen und man kein Wochenende hat, wo man mal so richtig ausschlafen kann . A uch wenn ich nach dem Frühstück die Ze it habe mich nochmal ein wenig hin ...

8. Woche - Ein Ausflug im Schnee.

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Was war diese Woche Los? Es war wieder eine normale Woche, hier in Kremsmünster. Da Pater Christian diese Woche n icht im Kloster war , durfte ich für ihn m orgens vor der Laudes und am Abend vor der Vesper lä uten. Dazu h ängt im Gang   v or dem s ogenannten Kapitelszimmer  (Das Zimmer, wo die  Gebetszeiten statt finden, d ie nicht ö ffentlich sind) eine Glocke.   Am Mittwoch g ab es  dann  noch eine Besonderheit. Pater Altman m achte sich mit Thomas, dem Postulaten Sebastian u nd m ir auf z um Almsee. Ein schöner See, ungefähr  eine dreiviertel Stunde v om Kloster entfernt.   Es war ein sehr  schöner Ausflug in einer schönen Schnee la ndschaft. Denn am Mittwoch hatten wir im Stift n och nicht so viel Schnee,  dieser kam  erst am Freitag in der Nacht.   Am Almsee war es sogar so kalt, dass der halbe See zugefroren  war. Ein, z wei Personen si nd dort sogar  Schlittschuh gelaufen.   Und n atürlich k ann man k ein...

7. Woche - Normale Woche im Kloster

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Nach den verschiedenen Festtagen begann dann mal eine „normale Woche im Kloster“. Am Sonntag, den 7.1. war noch abschließend das Fest Taufe des Herrn. Dann begann nicht nur arbeitsmäßig eine normale Woche, sondern auch liturgisch - der normale Jahreskreis begann. In dieser Zeit tragen die Priester ein grünes Gewand.   So bin ich auch in meiner Arbeit beim Noten archivieren ein gutes Stück vorangekommen. Von den mir ursprünglich gesagten 100 Stücken habe ich bereits fast 400 Werke inventarisiert.   Etwas interessantes kann ich euch aber noch berichten, und zwar hatten wir diesen Montag (so wie jede Woche, wenn nicht gerade ein Hochfest ist) eine Stunde mit Pater Altman,  in der wir meistens Sachen für die Vesper üben oder auch mal spannende andere Sachen berichtet bekommen, so wie damals die Stunde über den Tassilokelch.   Dieses Mal schauten wir uns den Text des Tedeum an. Das Tedeum ist der Text der Sonntags und an Festen am Ende der Vigil gesungen wird. Eine bekann...

6. Woche- Neues Jahr auch im Kloster

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Ich wünsche euch allen ein schönes Neues Jahr. Am Silvestertag  wurde das Fest der heiligen Familie gefeiert, da dieses immer auf den ersten Sonntag nach Weihnachten fällt.  Sonst war dieser Tag ein normaler Sonntag. Erst nach der Komplet (der letzten Gebetszeit des Tages) wurde das letzte Jahr verabschiedet und etwas gefeiert. Weil die älteren Pater altersbedingt nicht mehr so lange wach bleiben, haben wir bereits um 21 Uhr zusammen angestoßen.   Nur ein paar Wenige sind dann noch bis 24 Uhr aufgebliebenen. Nach Dinner for One und einer Silvester Folge eines österreichischen Klassikers (Mundel) im Fernsehen haben wir dann um Mitternacht das Feuerwerk von Kremsmünster genossen.     Aufgrund der Silvesternacht begann der Tag am 1.1.2024 erst um 7:30 Uhr. Nach der Messe und dem Mittagessen gab es dann eine Wallfahrt nach Adlwang. Dies ist hier in Kremsmünster eine Tradition. Dazu hat man sich um 13:30 Uhr getroffen und ist dann nach St. Blasien gefahren um von dor...

5. Woche - Weihnachten im Kloster

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Der Tag des Heiligen Abends begann erst Mal sehr normal, so war bis nachmittags ein ganz normaler Sonntag. Da der 24.12 zugleich der 4. Advent war, war morgens auch die Messe des 4. Advents.   Um 17 Uhr ging es dann los mit den Besonderheiten. Zuerst ein Gang über den Klosterfriedhof, zum Gedenken an die Verstorbenen. Im Anschluss besuchten wir die Infirmarie (Krankenstation) des Klosters, dort sangen wir mit den älteren Patern des Klosters Weihnachtslieder. Der Abt überreichte diesen dann noch Geschenke.   Nach einer kleinen Pause war dann wie jeden Tag um 18 Uhr die Vesper, daran schloss sich das Abendessen an. Um 19 Uhr war die sogenannte Erwartungsfeier, ähnlich wie die Gebetszeit der Vigil. Als diese vorbei war haben wir im Kloster dann Weihnachten gefeiert mit Liedern, Weihnachtsgebäck und natürlich gab es für jeden ein kleines Geschenk. Um 23 Uhr war die Christmette.   Der 25.12 so wie der 26.12. liefen dann auch wie sonst ein Sonntag ab, nur mit der Besonderheit, ...

4. Woche - Letzte Woche vor Weihnachten

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Noch am Samstag 16.12 hatte ich die Möglichkeit mit Thomas und z wei i ndischen Patern (die für zwei Jahre in Kremsmünster sind), e inen Ausflug nach Salzburg zu machen. Neben einem Besuch auf dem Weinacht s markt schauten wir un s den Dom in Salzburg und die Kirche des Stifts St. Peter an u nd natürlich Vieles mehr.     Am Sonntag w ar dann der Gaudete Sonntag. Gaudete heißt Freuet E uch. Die Besonderheit ist ,  das s die Pater (und Priester) e in r os a Messgewand tragen. Dies kommt  nur zweimal im Jahr vor,  an Gaudete und ein mal in der F aste n zeit.   Eine weitere Besonderheit in der letzten Woche vor Weihnachten s ind die O-Antifone. In dem Gebet der Vesper wird immer d as Magnifikat gesungen .    V or und nach dem Magnifikat w ird Immer eine  Antifon g esungen. Vom 17.12 bis zu m  24 .12.   b eginnen diese immer mit O. Zu m B eispiel O Sapientia, O Adonai, O Oriens und so weite tr . Logischer w eise sind das 7 insgesamt. Daz...

3. Woche - Rund um den Stiftertag

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Ja die Dritte Woche meiner Klosterzeit begann am Sonntag eigentlich ganz ruhig. Morgens mit der Laudes (welches hier die erste Gebetszeit des Tages ist). Nach dem Frühstück und der Messe hatten wir auch noch Zeit den Adventsmarkt zu besuchen, welcher vom 8.12 bis 10.12 auf dem Gelände des Stifts Kremsmünster war, und haben uns mit Glühmost und Bauernkrapfen gestärkt.     Nach dem Mittagessen ging es aber dann richtig los mit den Vorbereitungen für den nächsten Tag. Wir richteten das Refektorium (Speiseaal der Mönche) für über 100 Gäste her.   Was ist der Stiftertrag? Das Stift Kremsmünster wurde wie es der Name hergibt g estiftet. Der Stifter, um das Jahr 777, war der  bayrische   Herzog Tassilo. Zu dessen Eh ren feiert man hier am Todestag (11.12) ein Requiem.   Am Tag zuvor wir d in der  Vesper ( eine Gebetszeit die dir immer um 18 Uhr gebetet wird) vom Chor die Gunther -Vesper gesungen , die nach dem Komponist P. Gunther Kronrcker benann t ist. Da P...