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30. Woche - Ausflug zur Insel Ufenau

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Nun bin ich auch schon wieder vier Wochen im Kloster Einsiedeln, also fast ein Monat. Ich habe mich mittlerweile auch sehr gut hier eingelebt.   In dieser Woche durfte ich mal wieder bei den Sakristanen mit anpacken, und so habe ich an zwei Vormittagen das Chorgestühl so wie zwei Nebenkapellen sauber machen dürfen.   Am Montagvormittag wurden noch die Reste des Kloster Marktes aufgeräumt. So kam es dazu, dass ich in dieser Woche nur einmal im Klosterladen war um dort zu helfen.   Aufmerksame Leser haben wohl gemerkt, dass dann noch ein Tag übrig sein muss! Das stimmt, am Mittwoch wurde ich von Pater Justinus, dem Novizenmeister zum Frather-Stock-Ausflug eingeladen. Was muss man sich darunter vorstellen?  Der Frather-Stock ist in Einsiedeln der Bereich, wo die Fratres ihre Zimmer haben, also alle die noch nicht die ewige Profess haben und sich so noch nicht für immer an das Kloster gebunden haben. Diese machen dann ein paar mal im Jahr einen Ausflug und an diesem durf...

29. Woche - Kloster Markt

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In dieser Woche hat sich alles um den Klostermarkt gedreht, der im Hauptbahnhof in Zürich stattfand. Da Pater Thomas diese Idee ins Leben gerufen hat, ist es natürlich klar, dass ein Klosterzeitler, der in dieser Zeit in Einsiedeln ist, dort auch kräftig eingespannt wird. So begann es für mich schon am Dienstag mit dem beladen von Kisten, die dann am Donnersteg abgeholt wurden. Am Mittwoch konnte ich dann noch den normalen Klosteralltag mit leben.  Denn ab Donnerstagnachmittag drehte sich dann alles nur noch um den Klostermarkt.   Am Donnerstagnachmittag wurde der LKW mit Allem beladen, was von Einsiedeln nach Zürich musste. Ich bin mit Pater Thomas mit dem Auto hinterher gefahren. Nach und nach wurde die große Halle des Züricher Hautbahnhofs in den Klostermarkt verwandelt.   Als dann alles stand sind wir wieder zurück nach Einsiedeln gefahren.   Freitags ging es dann früh wieder nach Zürich, damit der stand des Klosters Einsiedeln bis 11 Uhr zur Eröffnung auch ...

28. Woche

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  In dieser Woche weiß ich gar nicht genau wo ich anfangen soll.   Letzten Sonntag den 2.6. gab es für mich am Abend schon die erste Besonderheit; in Einsiedeln darf man an jedem ersten Sonntag in Monat beim Abendessen sich den Sitzplatz selbst aussuchen und man sitzt  nicht wie üblich in der Seniorität, das bedeutet, nach der Reihenfolge des Klostereintrittes. Da sieht man schon den ersten Unterschied zu Kremsmünster, da ein Buffet am Sonntagabend in Kremsmünster jede Woche üblich war.   Eine weitere Besonderheit in dieser Woche war, dass die Schweizer Bischofskonferenz zur Tagung in Einsiedeln war. Doch warum treffen sich diese in einem Kloster und nicht in einem Bistum der Bischöfe? Das liegt daran, dass der Abt des Klosters ein Mitglied dieser Bischofskonferenz ist. Also aktuell Abt Urban. Er hat zwar nicht die Bischofsweihe erhalten, ist aber einer der wenigen Äbte mit der Jurisdiktionsgewalt eines Bischofs.   Von den Bischöfen hat man allerdings nicht viel...

27. Woche - Erste Woche in Einsiedeln

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Nun hat also die zweite Hälfet meiner Klosterzeit begonnen und ich habe schon viel zu berichten.   In Einsiedeln sind wir Klosterzeitler sozusagen der Notnagel für die Ministranten. Heisst, wenn einer fehlen sollte, springen wir ein. Auch wenn Pater Thomas meinte, dass er mir das aber dann noch alles in Ruhe zeigen wird, musste/durfte ich bereits an meinem zweiten Tag in Einsiedeln einspringen, da ein Ministrant zu wenig war.   In meiner ersten Woche blieb es aber nicht bei diesem einem Mal. So durfte ich auch an Fronleichnam in der Messe, so wie in der Vesper ministerieren, so wie auch am Sonntag.   Meine erste Woche hier war eine sehr regnerische Woche, so hat die Prozession, die zu Fronleichnam dazugehört, bei der das Allerheiligste (eine Hostie) in der Monstranz, nach Aussen getragen wird zu einem Altar, nur in der Kirche stattfinden können. Bei so einer großen Kirche trotzdem kein Problem, und so wurde die Monstranz zur Gnadenkapelle getragen, die sich hinten in der ...

26. Woche - Letzte Woche in Kremsmünster

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J a, schon ist ein halbes Jahr rum, ich kann es gar nicht fassen. Es kam mir auch gar nicht so lange vor. Nun ist also die Hälfte meiner Klosterzeit vorbei und ich sitze hier im Kloster Einsiedeln, wo ich nun seit Samstag (25.5.) bin.   Aber was habe ich nun in der letzten Woche in Kremsmünster erleben dürfen? Am Samstag, den 18.5. und dem Pfingstsonntag durfte ich den Abt Ambros und Frater Konrad nach Linz begleiten. In Linz wurde von Loretto ein großes Pfingstfest gefeiert. Am Samstag waren wir dort zu einem Abend der Barmherzigkeit und am Sonntag waren wir dort zum Pontifikalamt, welches Abt Ambros gehalten hat. Eine Besonderheit waren die Lobpreis   lieder. Bei Interesse, wie das war, kann ich nur die Instagramseite lorettolinz empfehlen.   Der Pfingstmontag war dann wie ein Sonntag, nur dass es für mich das letzte mal Ministrieren in Kremsmünster bedeutete.   So lief dann auch die sonst eigentlich normale Woche für mich weiter, mit dem letzten mal Arbeiten in de...

25. Woche-Viel los

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Heute, an dem Tag, an dem ich diesen Blog schreibe (18.5), ist es noch genau eine Woche, die ich hier in Kremsmünster verbringen darf, bevor es dann für mich weiter nach Einsiedeln in die Schweiz geht.   Trotz   allem gibt es von der le t zten Woche noch einiges zu berichten.   Fangen wir mal mit der Arbeit an. Bei diesem schönen Wetter wächst nicht nur das Gemüse sondern auch das Unkraut. Deshalb stand meine Arbeit in der Gärtnerei unter dem Motto des Unkrauts entfernen.   Eine Besonderheit für mich in dieser Woche war, dass ich am Dienstags meinen Geburtstag im Kloster feiern durfte.   Nur wie sieht so ein Geburtstag im Kloster aus?   Im Kremsmünster ist das so. Am Mittagessen bekommt derjenige der Geburtstag hat und der Abt einen Wein. zum anstoßen. Wenn aber einer Namenstag hat bekommen alle einen Wein, da dieser Tag Im Kloster nochmal wichtiger ist wie der Geburtstag.   Mit einer kleineren Gruppe haben wir aus diesem Grund in dieser Woche dann noc...

24. Woche - Christi Himmelfahrt

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Die Woche begann am Sonntagnachmittag noch mit einem kleinen Highlight. Pater Klaus hat seit ein paar Jahren immer einmal im Jahr angefangen eine Vespa Segnung zu machen, so standen am Sonntagnachmittag mehrere hunderte Vespas im Prelatenhof ( der Hof vor der Stifts Kirche), bereit gesegnet zu werden.     Das Ganze wird zusammen mit den Rollenden-Engeln organisiert. Ein Projekt welche schwerkranken Menschen noch einen letzten Wunsch erfüllen wollen. So war zum Beispiel im letzten Jahr bei der Vespa Segnung  Jemand dabei, dessen letzter Wunsch es war, noch einmal in seinem Leben bei einem Vespa Treffen dabei zu sein, was ohne die Rollenden-Engel nicht möglich gewesen wäre.   Ein  weiterer Tag der in dieser Woche herausgestochen hat war der Donnerstag. 40 Tage nach Ostern wird Christi Himmelfahrt gefeiert. Der Tag an dem Jesus zu Gott in Himmel zurückgekehrt ist.   Zu Christi Himmelfahrt gehören auch die drei Bittprozessionen. Am Montag, Dienstag und Mittwoch...